GfG-Jubiläumstagung 2010

"Am Anfang war Geburt..." 30 Jahre GfG

Seit 30 Jahren begleiten und unterstützen wir Frauen und Familien in Umbruchsituationen. GfG-Frauen haben viele Impulse gesetzt und ihre Vorreiterrolle in der Geburtshilfe und Familienbildung war und ist entscheidend.


 

Die GfG beging im Jahr 2010 ihr dreißigjähriges Bestehen. Höhepunkt war die Ausrichtung der Fachtagung „Am Anfang war Geburt...“, für die Frau Bundesministerin Dr. Kristina Schröder die Schirmherrschaft übernommen hatte.

Auf der Tagung wurden Grußworte des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend, vertreten durch Frau Eva Maria Welskop-Deffaa, Abteilungsleiterin Gleichstellung und Chancengleichheit, überbracht.

Finanzielle Unterstützung erhielt die GfG durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Außerdem stellte Frau Anke Erath von der BZgA, Leitung des Referates Familienplanung und Verhütung, von der Bundeszentrale entwickelte Arbeitsmaterialen zum Bereich Körperwissen und Verhütung vor.

Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals für die damit bezeugte Wertschätzung der Arbeit und des langjährigen Engagements der GfG bedanken.

Erfreut waren wir ebenfalls über die insgesamt gute Resonanz der TeilnehmerInnen. Zeitweise waren über 80 Personen anwesend.

Wichtigstes Ziel der Tagung „Am Anfang war Geburt...“ war es, die politisch-gesellschaftliche Bedeutung von Umbruch- und Wandelzeiten wie Schwangerschaft, Geburt, Familienanfang und Wechseljahre durch 3 Jahrzehnte hindurch ins Blickfeld zu nehmen. Was hat sich verändert, was muss sich ändern? Dabei wurde sowohl der Blick nach innen – auf GfG-interne Entwicklungen - als auch nach außen – auf gesellschaftliche und politische Entwicklungen - gerichtet.

Durch die Themenwahl der Vorträge und Workshops griff die Tagung aktuelle Diskussionen und gesellschaftliche Entwicklungen auf. Die Möglichkeiten der ganzheitlichen GfG-Arbeit wurden eingebracht und weiterentwickelt. Die Tagung wurde außerdem dazu genutzt, die von der BZgA unterstützte Überarbeitung und Aktualisierung des Weiterbildungscurriculums „GfG-Familienbegleitung von Anfang an“ einem breiten Publikum vorzustellen. Leider musste die bei der BZgA für diesen Bereich zuständige Referentin Frau Gaschina-Hergarten ihre Teilnahme aus terminlichen Gründen kurzfristig absagen. Das haben wir sehr bedauert, denn wir schätzen die Zusammenarbeit und Unterstützung bei der Durchführung dieses Projektes sehr.

Die Entwicklungen der letzten Jahre vor allem in der Geburtshilfe zeigen deutlich, dass ein Engagement für Begleitung, Unterstützung und Aufklärung von Frauen und Familien in Umbruchsituationen des Lebens weiterhin dringend erforderlich ist. Der Input an Informationen, die Reflexion der Arbeit der GfG und der Austausch zwischen Gast-ReferentInnen und GfG-Mitgliedern bestätigte uns darin, den eingeschlagenen Kurs beizubehalten und den ganzheitlichen Ansatz der GfG-Konzepte als Grundlage für die Entwicklung neuer Konzepte und Perspektiven zu nutzen.

Den Auftakt der Tagung bildete der Vortrag des französischen Arztes und Autors Michel Odent, der darüber sprach „Wie wissenschaftliche Erkenntnisse zahlreicher Disziplinen die Geburtshilfe aus der aktuellen Falle führen können“. Die öffentliche Veranstaltung zog etliche externe BesucherInnen an, die im Anschluss an den Vortrag die Gelegenheit zur Diskussion mit Michel Odent nutzten.

Der Aufenthalt Odents in Berlin fand in Fachkreisen große Beachtung. So unterzeichnete er im Anschluss an seinen Vortrag auch das Positionspapier des AKF Arbeitskreis Frauengesundheit „Es ist höchste Zeit, den Umgang mit Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett zu überdenken“.

Der Samstag startete mit Eva-Maria Welskop-Deffaa, Abteilungsleiterin Gleichstellung und Chancengleichheit am Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Sie erwies der GfG die Ehre und richtete ihre Grußworte persönlich an die TagungsteilnehmerInnen. Frau Welskop-Deffaa stellte darin die Bedeutung der GfG im Bereich Geburtsvorbereitung und Familienbildung heraus und ging auf die Aktualisierung des GfG-Weiterbildungskonzeptes „Familienbegleitung von Anfang an“ ein, das gesellschaftliche Entwicklungen, wie z.B. die stärkere Einbeziehung von Vätern, berücksichtigt.

Die „Lust auf Familie – wie Stressoren zu Ressourcen werden können“ wurde anschließend von Helen Heinemann anschaulich und kurzweilig anhand sehr persönlicher Erfahrungen dargestellt. Heinemann ist die Gründerin des Institutes für Burnout-Prävention (IBP) in Hamburg und war als GfG-Ausbilderin viele Jahre maßgeblich an der Gestaltung der GfG-Weiterbildungen beteiligt. Mit ihrem Vortrag auf der Jubiläums-Tagung verbunden war ihr Abschied von der GfG, da sie sich verstärkt der Arbeit in ihrem Institut widmen möchte.

Die Landesfrauenbeauftragte in Bremen, Ulrike Hauffe zeigte mit ihrem lebendigen und mitreißenden Vortrag „Von der Pille bis zum Kaiserschnitt – Frauenkörper zwischen Selbstbestimmung und Medikalisierung“ Probleme nicht nur im Bereich der Frauengesundheit auf. Sie wies gleichzeitig Wege zur Selbstbestimmung auf, die für jede Frau gangbar sind. Sie verknüpfte ihre eigenen Erfahrungen als langjähriges GfG-Mitglied und Aktive in der Frauenbewegung mit den gesellschaftlichen Problem- und Fragestellungen der jeweiligen Dekade. Den TeilnehmerInnen der Tagung zeigte Ulrike Hauffe auf diese Weise, dass bürgerschaftliches, politisches und gesellschaftliches Engagement eine lohnende und spannende Aufgabe sein kann.

Mit Dr. Christa Mulack konnte die GfG eine feministische Theologin, Psychologin und Erziehungswissenschaftlerin als Referentin gewinnen, die sich darüber hinaus seit vielen Jahren mit Matriarchatsforschung beschäftigt. Sie ging in ihrem Vortrag der Frage „Mütter und Großmütter – verkannte Instanzen?“ nach. Dabei griff sie auf Forschungsergebnisse der jüngeren Zeit zurück und verknüpfte diese mit Thesen, die sie aus ihrer eigenen Arbeit heraus entwickelt hat. Der Vortrag machte deutlich, dass ein geschlechtsspezifisch geprägter Blick auch in Forschung und Wissenschaft subjektive Ergebnisse hervorbringen kann, die wichtige Aspekte völlig unbeachtet lassen. Fazit: Für einen nachhaltigen gesellschaftlichen Wandel, der kommende Generationen im Blick hat, ist es unabdingbar, weibliche Werte und Kräfte wieder verstärkt zu aktivieren.

Nach der Mittagspause widmete sich der Kooperationspartner der GfG, Volker Baisch folgender Thematik: „Väter im Wandel – Chancen für eine neue Partnerschaftlichkeit?“. Herr Baisch ist Geschäftsführer der Väter gGmbH in Hamburg und seit vielen Jahren in der Arbeit mit Vätern tätig. Er stellte Forschungsergebnisse vor, die den Wertewandel junger Väter abbildeten. Nicht zuletzt die Einführung des Elterngeldes hat dazu geführt, dass sich junge Väter vermehrt innerhalb der Familie engagieren möchten. Die sich daraus ergebenden Fragen z.B. für die Partnerschaft waren Gegenstand des Vortrages.

Erstmals wurde auch das von der GfG und Volker Baisch mit Unterstützung der BZgA entwickelte Weiterbildungs-Konzept zum „GfG-Väterbegleiter“ öffentlich vorgestellt, das auf großes Interesse stieß.

Zeitgleich wurde ein Vortrag von Cornelia Burgert, FFGZ Berlin im Themenbereich Wechseljahre angeboten: „Das Aus für die Hormontherapie in den Wechseljahren?“ Bei den Teilnehmerinnen fand der Vortrag großen Anklang, da sie vom großen fachlichen Wissen der Referentin profitierten, und dadurch die neuesten Erkenntnisse zum Thema in ihre Beratungsarbeit einfließen lassen können.

Am Sonntag stellte Anke Erath, BZgA den anwesenden GfG-Kursleiterinnen und Beraterinnen die Präventonsmappe der BZgA zur Beratung und Information von Menschen verschiedener Kulturen „Körperwissen und Verhütung“ vor. Das vorgestellte Material wurde im Anschluss überwiegend als sehr praxistauglich und nutzerfreundlich gelobt.

Die in den Vorträgen vermittelten Inhalte und Informationen wurden in den Workshops vertieft.

Bei der Auswertung der Tagung wurde hervorgehoben, dass die Themen und Anliegen der GfG auch nach 30 Jahren Verbandstätigkeit nicht an Aktualität verloren haben. Der Praxisbezug und der aktuelle politische Bezug zur Bedeutung der Geburtsvorbereitung und zur Rolle der Familienbildung wurden gelobt.

Wir sind überzeugt, dass die Informationen und aus der Tagung gewonnenen Erkenntnisse in der Kurs- und Beratungsarbeit neue Akzente setzen und so zu einer Stärkung von Frauen, Kindern und Familien beitragen werden.

Die Tagung hat den Blick wieder stärker auf frauen- und gesundheitspolitische Bereiche gerichtet. Die unterschiedlichen Vorträge regten zu einer komplexen Sichtweise auf diese Bereiche an und machten Mut zur Vernetzung und gesellschaftspolitischem Engagement.

Die GfG wird sich auch in den nächsten 30 Jahren in diesem Sinne einsetzen...

Den Tagungsflyer finden Sie hier. Die Tagungsdokumentation wird Ende März 2011 als Rundbrief erscheinen. top

Vorträge und Berichte aus den Workshops:

Berichte aus den Workshops:

 

Die Tagung wurde unterstützt durch

Didymos

Die GfG beging im Jahr 2010 ihr dreißigjähriges Bestehen. Höhepunkt war die Ausrichtung der Fachtagung „Am Anfang war Geburt...“, für die Frau Bundesministerin Dr. Kristina Schröder die Schirmherrschaft übernommen hatte.

Auf der Tagung wurden Grußworte des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend, vertreten durch Frau Eva Maria Welskop-Deffaa, Abteilungsleiterin Gleichstellung und Chancengleichheit, überbracht.

Finanzielle Unterstützung erhielt die GfG durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Außerdem stellte Frau Anke Erath von der BZgA, Leitung des Referates Familienplanung und Verhütung, von der Bundeszentrale entwickelte Arbeitsmaterialen zum Bereich Körperwissen und Verhütung vor.

Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals für die damit bezeugte Wertschätzung der Arbeit und des langjährigen Engagements der GfG bedanken.


Erfreut waren wir ebenfalls über die insgesamt gute Resonanz der TeilnehmerInnen. Zeitweise waren über 80 Personen anwesend.


Wichtigstes Ziel der Tagung „Am Anfang war Geburt...“ war es, die politisch-gesellschaftliche Bedeutung von Umbruch- und Wandelzeiten wie Schwangerschaft, Geburt, Familienanfang und Wechseljahre durch 3 Jahrzehnte hindurch ins Blickfeld zu nehmen. Was hat sich verändert, was muss sich ändern? Dabei wurde sowohl der Blick nach innen – auf GfG-interne Entwicklungen - als auch nach außen – auf gesellschaftliche und politische Entwicklungen - gerichtet.

Durch die Themenwahl der Vorträge und Workshops griff die Tagung aktuelle Diskussionen und gesellschaftliche Entwicklungen auf. Die Möglichkeiten der ganzheitlichen GfG-Arbeit wurden eingebracht und weiterentwickelt. Die Tagung wurde außerdem dazu genutzt, die von der BZgA unterstützte Überarbeitung und Aktualisierung des Weiterbildungscurriculums „GfG-Familienbegleitung von Anfang an“ einem breiten Publikum vorzustellen. Leider musste die bei der BZgA für diesen Bereich zuständige Referentin Frau Gaschina-Hergarten ihre Teilnahme aus terminlichen Gründen kurzfristig absagen. Das haben wir sehr bedauert, denn wir schätzen die Zusammenarbeit und Unterstützung bei der Durchführung dieses Projektes sehr.

Die Entwicklungen der letzten Jahre vor allem in der Geburtshilfe zeigen deutlich, dass ein Engagement für Begleitung, Unterstützung und Aufklärung von Frauen und Familien in Umbruchsituationen des Lebens weiterhin dringend erforderlich ist. Der Input an Informationen, die Reflexion der Arbeit der GfG und der Austausch zwischen Gast-ReferentInnen und GfG-Mitgliedern bestätigte uns darin, den eingeschlagenen Kurs beizubehalten und den ganzheitlichen Ansatz der GfG-Konzepte als Grundlage für die Entwicklung neuer Konzepte und Perspektiven zu nutzen.


Den Auftakt der Tagung bildete der Vortrag des französischen Arztes und Autors Michel Odent, der darüber sprach „Wie wissenschaftliche Erkenntnisse zahlreicher Disziplinen die Geburtshilfe aus der aktuellen Falle führen können“. Die öffentliche Veranstaltung zog etliche externe BesucherInnen an, die im Anschluss an den Vortrag die Gelegenheit zur Diskussion mit Michel Odent nutzten.

Der Aufenthalt Odents in Berlin fand in Fachkreisen große Beachtung. So unterzeichnete er im Anschluss an seinen Vortrag auch das Positionspapier des AKF Arbeitskreis Frauengesundheit „Es ist höchste Zeit, den Umgang mit Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett zu überdenken“.


Der Samstag startete mit Eva-Maria Welskop-Deffaa, Abteilungsleiterin Gleichstellung und Chancengleichheit am Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Sie erwies der GfG die Ehre und richtete ihre Grußworte persönlich an die TagungsteilnehmerInnen. Frau Welskop-Deffaa stellte darin die Bedeutung der GfG im Bereich Geburtsvorbereitung und Familienbildung heraus und ging auf die Aktualisierung des GfG-Weiterbildungskonzeptes „Familienbegleitung von Anfang an“ ein, das gesellschaftliche Entwicklungen, wie z.B. die stärkere Einbeziehung von Vätern, berücksichtigt.


Die „Lust auf Familie – wie Stressoren zu Ressourcen werden können“ wurde anschließend von Helen Heinemann anschaulich und kurzweilig anhand sehr persönlicher Erfahrungen dargestellt. Heinemann ist die Gründerin des Institutes für Burnout-Prävention (IBP) in Hamburg und war als GfG-Ausbilderin viele Jahre maßgeblich an der Gestaltung der GfG-Weiterbildungen beteiligt. Mit ihrem Vortrag auf der Jubiläums-Tagung verbunden war ihr Abschied von der GfG, da sie sich verstärkt der Arbeit in ihrem Institut widmen möchte.


Die Landesfrauenbeauftragte in Bremen, Ulrike Hauffe zeigte mit ihrem lebendigen und mitreißenden Vortrag „Von der Pille bis zum Kaiserschnitt – Frauenkörper zwischen Selbstbestimmung und Medikalisierung“ Probleme nicht nur im Bereich der Frauengesundheit auf. Sie wies gleichzeitig Wege zur Selbstbestimmung auf, die für jede Frau gangbar sind. Sie verknüpfte ihre eigenen Erfahrungen als langjähriges GfG-Mitglied und Aktive in der Frauenbewegung mit den gesellschaftlichen Problem- und Fragestellungen der jeweiligen Dekade. Den TeilnehmerInnen der Tagung zeigte Ulrike Hauffe auf diese Weise, dass bürgerschaftliches, politisches und gesellschaftliches Engagement eine lohnende und spannende Aufgabe sein kann.


Mit Dr. Christa Mulack konnte die GfG eine feministische Theologin, Psychologin und Erziehungswissenschaftlerin als Referentin gewinnen, die sich darüber hinaus seit vielen Jahren mit Matriarchatsforschung beschäftigt. Sie ging in ihrem Vortrag der Frage „Mütter und Großmütter – verkannte Instanzen?“ nach. Dabei griff sie auf Forschungsergebnisse der jüngeren Zeit zurück und verknüpfte diese mit Thesen, die sie aus ihrer eigenen Arbeit heraus entwickelt hat. Der Vortrag machte deutlich, dass ein geschlechtsspezifisch geprägter Blick auch in Forschung und Wissenschaft subjektive Ergebnisse hervorbringen kann, die wichtige Aspekte völlig unbeachtet lassen. Fazit: Für einen nachhaltigen gesellschaftlichen Wandel, der kommende Generationen im Blick hat, ist es unabdingbar, weibliche Werte und Kräfte wieder verstärkt zu aktivieren.


Nach der Mittagspause widmete sich der Kooperationspartner der GfG, Volker Baisch folgender Thematik: „Väter im Wandel – Chancen für eine neue Partnerschaftlichkeit?“. Herr Baisch ist Geschäftsführer der Väter gGmbH in Hamburg und seit vielen Jahren in der Arbeit mit Vätern tätig. Er stellte Forschungsergebnisse vor, die den Wertewandel junger Väter abbildeten. Nicht zuletzt die Einführung des Elterngeldes hat dazu geführt, dass sich junge Väter vermehrt innerhalb der Familie engagieren möchten. Die sich daraus ergebenden Fragen z.B. für die Partnerschaft waren Gegenstand des Vortrages.

Erstmals wurde auch das von der GfG und Volker Baisch mit Unterstützung der BZgA entwickelte Weiterbildungs-Konzept zum „GfG-Väterbegleiter“ öffentlich vorgestellt, das auf großes Interesse stieß.


Zeitgleich wurde ein Vortrag von Cornelia Burgert, FFGZ Berlin im Themenbereich Wechseljahre angeboten: „Das Aus für die Hormontherapie in den Wechseljahren?“ Bei den Teilnehmerinnen fand der Vortrag großen Anklang, da sie vom großen fachlichen Wissen der Referentin profitierten, und dadurch die neuesten Erkenntnisse zum Thema in ihre Beratungsarbeit einfließen lassen können.


Am Sonntag stellte Anke Erath, BZgA den anwesenden GfG-Kursleiterinnen und Beraterinnen die Präventonsmappe der BZgA zur Beratung und Information von Menschen verschiedener Kulturen „Körperwissen und Verhütung“ vor. Das vorgestellte Material wurde im Anschluss überwiegend als sehr praxistauglich und nutzerfreundlich gelobt.


Die in den Vorträgen vermittelten Inhalte und Informationen wurden in den Workshops vertieft.

Bei der Auswertung der Tagung wurde hervorgehoben, dass die Themen und Anliegen der GfG auch nach 30 Jahren Verbandstätigkeit nicht an Aktualität verloren haben. Der Praxisbezug und der aktuelle politische Bezug zur Bedeutung der Geburtsvorbereitung und zur Rolle der Familienbildung wurden gelobt.


Wir sind überzeugt, dass die Informationen und aus der Tagung gewonnenen Erkenntnisse in der Kurs- und Beratungsarbeit neue Akzente setzen und so zu einer Stärkung von Frauen, Kindern und Familien beitragen werden.


Die Tagung hat den Blick wieder stärker auf frauen- und gesundheitspolitische Bereiche gerichtet. Die unterschiedlichen Vorträge regten zu einer komplexen Sichtweise auf diese Bereiche an und machten Mut zur Vernetzung und gesellschaftspolitischem Engagement.

Die GfG wird sich auch in den nächsten 30 Jahren in diesem Sinne einsetzen...

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